Linz, Waltham, MA, 26. März 2020 – “Abstand halten” lautet seit Tagen der dringende Appell der Österreichischen Bundesregierung an die gesamte Bevölkerung. Das zwingt viele staatliche Institutionen, Organisationen, Unternehmen und auch Privatpersonen dazu, digitale Dienste in einem bisher nicht gekannten Ausmaß zu nutzen. Damit kritische Infrastruktur auch in dieser außerordentlichen Krisensituation dem immensen Druck standhält, stellt das in Linz gegründete Software Unternehmen Dynatrace die Funktion “Real User Monitoring für Online Dienste” gratis bis 19. September zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das Software-Unternehmen allen Firmen, die die Software Intelligence Plattform noch nicht im Einsatz hatten, diese als erweiterte Free-Trial bis zum 19. Mai kostenfrei an. Damit können Regierungsbehörden, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, Blaulichtorganisationen, Energie-, Nahversorgungs- oder Transportunternehmen, aber auch andere Betriebe in Österreich binnen 30 Minuten Performance-Probleme vollautomatisch erkennen und gezielt lösen.

Wenn die Lernplattform Moodle nicht gut funktioniert, würde das zurecht zehntausende Schülerinnen und Schüler ärgern. “Funktionieren aber die digitalen Kommunikationswege zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung nicht, verschärft das die Corona-Krise zusätzlich”, erklärt Bernd Greifeneder. “Wir müssen genau jetzt kritische IT-Dienste stärken. Dynatrace kann genau das. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen zu helfen”, betont Greifeneder. “Die Hilfe muss schnell und umkompliziert erfolgen, deshalb wickeln wir die Registrierung über unser bestehendes Free Trial ab.” Die Software Intelligence Plattform von Dynatrace erkennt automatisch aktuelle Leistungsprobleme in Software-Systemen und beschleunigt deren Behebung. Als Gründer und CTO von Dynatrace steht Greifeneder persönlich an der Spitze jener Taskforce, die jetzt unter Druck geratene Institutionen und Firmen proaktiv unterstützen will.

Erste Hilfe für IT in 30 Minuten

Dynatrace ist binnen kürzester Zeit einsetzbar. Das Aufsetzen dauert weniger als eine halbe Stunde. Danach liefert die Dynatrace Software Intelligence Plattform sofort eine tiefgehende Analyse der gesamten IT-Infrastruktur – von Anwendungen auf Computern, Servern, Smartphones und anderen Infrastruktur-Elementen bis hin zur Cloud. In Echtzeit wird dann etwa sichtbar, warum die Home-Office-Anbindung schlecht funktioniert, eine Online-Konferenz zusammenbricht, Websites langsam laden oder ganze Web-Services unerreichbar sind. Außerdem erkennt Dynatrace automatisch, wann Kapazitätsgrenzen erreicht werden und wie diese augenblicklich erweitert werden können. Besonders bei digitalen Service-Angeboten oder Microsites zur Information der Bevölkerung, die derzeit unter enormen Zeitdruck gleichsam aus dem Boden gestampft werden müssen, sei das unerläßlich, argumentiert Alois Reitbauer, VP Chief Technology Strategist. “Gerade bei neuen Services wie der neuen Corona-App „CovApp“, dem gerade eingeführten Digitalen Rezept oder Lieferplattformen für Lebensmittel sollte man auf einen regelrechten Ansturm vorbereitet sein“, betont Reitbauer. „Funktionieren diese Apps und Services langsam oder gar nicht, sorgt das in einer ohnedies angespannten Situation für zusätzliche Verunsicherung.“

Black Friday in Endlosschleife

Mit einem Phänomen, das der Online-Handel aus den vorweihnachtlichen Rabatt-Tagen Black Friday und Cyber Monday kennt, sind jetzt – noch dazu völlig unvorbereitet – Institutionen und Firmen konfrontiert: „Thundering herd problem“, zu Deutsch „Donnernde Herde Problem“ nennen Informatiker, die Herausforderung wenn Millionen User nahezu gleichzeitig ein Webservice „stürmen“. „Derzeit erleben viele Websites, Lieferplattformen, Online-Konferenz-Tools, unsere Mobilfunksysteme oder VPN-Netzwerke einen Black-Friday in Endlosschleife“, skizziert CTO Greifeneder die aktuelle Situation. „Nur wer ein Problem, schnell erkennt, kann es auch schnell lösen“, appelliert der Dynatrace-Gründer an Firmen und Institutionen. In einer Zeit, in der es darum geht mit den bestehenden Mitarbeitern mehr digitale Services noch schneller zu entwickeln, unterstützt Dynatrace dabei, effektive Automatisierung voranzutreiben.

Positive Resonanz von US-Behörde

Wie unmittelbar Dynatrace vor einem Corona-bedingten Worst-Case-Szenario schützen kann, illustriert ein Beispiel aus den USA. Dort sah sich vergangene Woche eine bundesstaatliche Behörde buchstäblich von einem Tag auf den anderen mit einem explosiven Anstieg der Anträge auf finanzielle Unterstützung konfrontiert. “Ohne die Hilfe von Dynatrace wäre es nicht möglich gewesen, der rasant gestiegenen Anzahl an Antragstellern rasch jenes Geld anzuweisen, dass sie jetzt dringender als je zuvor brauchen”, bedankt sich die Behörde. Nicht nur zur Aufrechterhaltung der staatlichen Infrastukturen, der Zahlungs- und Gesundheitssysteme seien gut funktionierende IT-Systeme die Grundvoraussetzung. “Auch die Privatwirtschaft muss diesen außerordentliche Stresstest bestehen, damit Lebensmittel geliefert und Arbeitsplätze gesichert werden können”, betont Bernd Greifeneder. “Deshalb stellen wir die verlängerte Trial-Version unserer Plattform bis Mitte Mai zur Verfügung. Mittels dieser Funktion können Fehlerquellen in Echtzeit erkannt und in vielen Fällen proaktiv gelöst werden. Um Probleme in Work-From-Home Situation nachzugehen und diese verbessern zu können stellen wir zusätzlich die Funktion des “Real User Monitoring für Online Dienste” bis zum 19. September kostenlos zur Verfügung.” Mehr Informationen und Details findet man unter www.dynatrace.com/covid-19-response/

Support und zusätzliche Informationen:

Website: www.dynatrace.com/covid-19-response/

E-Mail für Neukunden kritischer Infrastruktur: healthy-workforce@dynatrace.com

Details zu Real User Monitoring für Online-Dienste:  /platform/saas-vendor-real-user-monitoring/

pr.austria@dynatrace.com