Press Release

Welche Website hat den Super Bowl gewonnen?




Beim größten Sportereignis der USA hat ein Deutscher Geschichte geschrieben. Sebastian Vollmer gewann mit seinen New England Patriots als erster Deutscher überhaupt den Super Bowl, das Finale um die Meisterschaft im American Football. Dabei haben schätzungsweise rund 800 Millionen Zuschauer weltweit das Spektakel live verfolgt – nicht nur im Fernsehen, sondern auch parallel oder per Live-Stream im Internet. Eine so hohe Aufmerksamkeit erhalten werbetreibende Firmen in den USA nur einmal im Jahr. Umso wichtiger ist es, dass die Werbe-Server einwandfrei funktionieren und dem großen Ansturm standhalten. Wie sah es 2015 aus, wer waren die Gewinner und wer die Verlierer?

Dazu hat Dynatrace die Performance von Websites und mobilen Sites der werbetreibenden Unternehmen während des 49. Super Bowl gemessen. Die Sieger waren Heinz, Cheerios, Beats, Subway und Carmax. Vor allem Beats überraschte dabei die Tester positiv. Aufgrund des optimierten Designs konnte das Unternehmen dreimal mehr Inhalte ausliefern als Sonos und trotzdem schneller sein. Der Trick lag in der Minimierung der Anzahl von Verbindungen und Drittanbietern.

Die größte Enttäuschung war dagegen Pepsi. Zwar wurde etwa die Hälfte der Site sehr schnell angezeigt, doch die restlichen Inhalte wiesen eine lange Ladezeit auf. Damit war die Seite insgesamt eine der langsamsten. Kurz nach der Halbzeit sanken die Raten bei Budweiser. Der Root Cause Analyzer von Dynatrace deckte hier einige Schwierigkeiten in der Ladezeit bei Inhalten von Drittanbietern auf. Die Fehlerursache lag in der sehr hohen Anzahl an Redirects.

Während nur wenige Seiten vollständig zusammenbrachen, gab es den gesamten Nachmittag über eine deutliche Steigerung in der Anzahl der Objektfehler auf Seiten von Drittanbietern, vor allem in Anwendungen, gefolgt von Text, Bildern und Videos. Doch nicht nur werbetreibende Unternehmen hatten Schwierigkeiten mit der Performance, sondern auch die Site von Katy Perry. Während die Sängerin in der Halbzeitshow auftrat, mussten ihre Fans ziemlich lange auf die Inhalte ihrer Seiten warten. Detaillierte Informationen zu den Messungen während des Super Bowls gibt es unter: http://apmblog.dynatrace.com/2015/01/30/super-bowl-ad-performance/

Nicht nur beim Super Bowl, auch während der Fußball-WM im Sommer hatte Dynatrace die Webseiten verschiedener Online-Anbieter gemessen. Damals gewann in Deutschland die Webseite der FIFA mit Ladezeiten von 0,71 Sekunden am Internet-Knoten (Backbone) sowie 3,05 Sekunden am Endgerät des Nutzers (Last Mile). Dies lag an der sehr geringen Seitengröße der Homepage von nur 160 Kilobyte (kb). Die nächstgrößere Seite von ORF Sport hatte schon die doppelte Datenmenge (331 kb), die umfangreichste der ARD Sportschau sogar mit 4,7 Megabyte fast die 30-fache.

Dynatrace bietet eine innovative Generation von Application Performance Management (APM) an. Damit können Unternehmen die Perspektive der Anwender einnehmen und tief in ihre Anwendungen und digitalen Services blicken. Diese Informationen dienen dazu, die immer komplexer werdenden Systeme zu überwachen sowie kontinuierlich und aus Nutzersicht zu optimieren

Mit freundlichen Grüßen